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Zweirad
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| Wednesday, 10 August 2011 22:37 |
Written by ff |
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Vorbei ist es mit dem Opa-Image: Elektrofahrräder finden zum Beispiel Berufspendler interessant, die dank der Motorunterstützung nicht völlig verschwitzt im Büro ankommen. Oder Freizeitradler, die so auch längere Touren bewältigen können. Und wer seine Kinder im Fahrradanhänger transportiert, freut sich über ein Pedelec als Zugfahrzeug.
Bei Pedelecs springt der 250-Watt-Elektromotor erst an, wenn man in die Pedale tritt. Nur zwei Modelle im Test verfügen über eine Anfahr- oder Schiebehilfe, die von Flyer und Winora. Generell gilt für Pedelecs: Ist die Geschwindigkeit von 25 km/h erreicht, schaltet sich der Motor ab.Im Test offenbarten sich mehrere Schwachpunkte: Nach Überprüfung der Tester soll das Pegasus "weiterhin Probleme mit den Rahmen seiner E-Bikes" haben, erklärten die Tester. Im Test der Stiftung Warentest seien sie nach 10.000 Kilometern gebrochen. Laut Stiftung Warentest eine "bekannte Schwachstelle", denn schon im vergangenen Jahr soll der Hersteller aus demselben Grund rund 11 000 Modelle zurückgerufen haben.
Nach Überprüfung der Warentester und des ADAC hatte auch ein anderer Hersteller Probleme: Für Ruhrwerk gab es ein „Mangelhaft“ – die Bremsen seien zu schwach, so die Tester. Die Bremsen von Pedelecs müssen mehr aushalten als normale Fahrräder, denn Durchschnittsgeschwindigkeit und Gewicht sind höher. Im Test hat sich gezeigt, dass die Bremsen mancher Pedelecs diesen Anforderungen nicht genügen. Drei Modelle haben nach Angaben der Tester recht schwache Bremsen: Giant Twist Esprit Power, Kettler Twin Front NX8 und KTM Macina Dual. Das Elektrofahrrad von Ruhrwerk bremse
nur „mangelhaft“. Sehr effektiv sind hingegen die hydraulischen Felgenbremsen der drei „guten“ Räder im Test: Kreidler Vitality Elite, Raleigh Leeds HS und Diamant Zouma Sport+. Das „gute“ Rad von Kreidler hat noch einen anderen Vorteil: Der Akku ist nach rund zwei Stunden und 15 Minuten komplett aufgeladen. Bei Winora und Kalkhoff sind es acht bis neun Stunden.
Alle Ergebnisse gibt es in der August-Ausgabe der Zeitschrift "Test" oder im Internet unter Stiftung Warentest. |