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Woher den Strom nehmen? PDF Print E-mail
Monday, 26 September 2011 06:39   |   Written by NS
Stromzapfsäule
Foto: Smart

"Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose". Ein geflügeltes Wort. Aber im Ernst: Um die mobile Zukunft mit Strom zu versorgen, wird eine ganz neue Infrastruktur benötigt. Wie diese aussehen kann, damit beschäftigt sich unter anderem die Firma Schneider Electric. Die Energie für Elektrofahrzeuge im Straßenverkehr wird, wenn es nach den Vorstellungen der Ratinger geht, an vielen wichtigen zentralen Stellen in der Stadt zu bekommen sein.

Das Schneider Electric Konzept heißt: "EVlink Lade-Infrastruktur". Es soll dafür sorgen, dass auf Parkplätzen von Einkaufszentren, in Fuhrparks der Städte und Firmen, in gebührenpflichtigen Tiefgaragenstellplätzen, an Firmenparkplätzen oder an Parkplätzen in Wohngebieten Strom für Elektrofahrzeuge zu zapfen ist.

Wer es ganz eilig hat, dem dient eine Schnellladestation (Ladezeit ca . 15 – 30 Minuten) im Zentrum einer Stadt. Selbstverständlich gehören auch Ladestationen in der Hausgarage zum Angebot.

Eine Alternative zur elektrischen "Zapfsäule" ist die Batterie-Austauschstation. Das Prinzip: Mit dem e-Fahrzeug bekommt man keine eigene Batterie sondern einen genormten Speicher, der so installiert ist, dass er automatisch in wenigen Minuten ausgetauscht werden kann gegen einen voll geladenen Akku. Schneider Electric Vertreter auf der IAA bezweifelten jedoch, dass sich dieses System in naher Zukunft durchsetzt. Als Grund nannte man die fehlende Normierung von entsprechenden Batterien.

Bei Betrachtung der Deutschen Industrienorm (DIN) und vielen internationalen Normierungen, dürften jedoch keine Hinderungsgründe für eine Vereinheitlichung von verschiedenen Batteriegrößen und -Kapazitäten bestehen. Ähnlich wie bei der Vereinheitlichung der Stecker für Handy-Ladegeräte müssten etwa die Normeninstitute der EU aktiv werden und eine Normierung der Energieversorgungsarten und - Sicherheiten für Elektrofahrzeuge im Straßenverkehr anstreben und festschreiben.

Hierbei sind natürlich auch die weiteren Antriebskonzepte, wie zum Beispiel die Brennstoffzellentechnologie, in die Versorgungsstrukturen und Normierungskonzepte mit aufzunehmen.

Die Energieversorgungsbranche wird sich für die mobile Zukunft vielen spannenden und reizvollen Aufgaben zu stellen haben.

Weitere Info: Schneider Electric

 
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